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    "Die altbekannte Weisheit, dass Menschen das größte Kapital einer Firma sind, stellt sich mittlerweile als falsch heraus. Nicht irgendwelche Menschen sind es, sondern die Besten und aus den Besten die Richtigen."

    Jim Collins

    Wie findet man die besten Mitarbeiter und wie hält man sie?

    Dies ist die Schlüsselfrage erfolgreicher Unternehmensführung. Es ist verständlich, dass der Kampf um talentierte Mitarbeiter voll entbrannt ist. Es geht nicht mehr darum, gute Mitarbeiter zu finden, nein, es geht darum, die besten zu finden. Die Besten zu finden entspricht, im übertragenen Sinn, allerdings nur der Note 2. Letztlich geht es darum, aus den Besten die Richtigen auszuwählen, die dann zur Unternehmenskultur und so weiter passen. Dies ist dann die Note 1. Die ABC-Klassifizierung ist ja aus vielen Bereichen (Kunden, Produkte, Lieferanten, … ) bekannt. Übertragen auf den Bereich "Personal" bedeutet das um mit den Worten von Prof. Dr. Jörg Knoblauch zu sprechen:

    • Der A-Mitarbeiter zieht den Karren
    • Der B-Mitarbeiter läuft nebenher
    • Der C-Mitarbeiter legt sich auf den Karren

    Diese Einteilung existiert schon seit vielen Jahren und wird immer wieder vom Gallup-Institut untersucht. Auch in diesem Jahr wurden die aktuellen Zahlen für 2010 in einer  Pressekonferenz vorgestellt – Prof. Dr. Jörg Knoblauch war dabei und ermöglicht Ihnen heute einen Blick hinter die Kulissen. Schauen Sie selbst – klicken Sie jetzt auf das Video:

    Die Ergebnisse und Hochrechnungen am Ende des Videos sind vermutlich auch für Sie mehr als erschreckend. Über 3 Milliarden Euro Potenzial liegt hier verborgen.

    • Wie viel können Sie in Ihrem Unternehmen verbessern?
    • Wie würde sich Ihre Zukunft wohl veränder, wenn Sie es schaffen 1% mehr A-Mitarbeiter im Unternehmen zu haben?
    • Wie können Sie es vermeiden in Zukunft C-Mitarbeiter einzustellen?
    • Wie viel könnten Sie einsparen, wenn Sie künftig Fehlbesetzungen vermeiden?

    Antworten finden Sie z.B. auch bei meinem Geschäftspartner Herrn Prof. Dr. Jörg Knoblauch. Er ist Gründer verschiedener erfolgreicher mittelständischer Firmen, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Wie finde ich den richtigen Mitarbeiter und wie halte ich ihn?”. Prof. Knoblauch ist Gewinner höchster wirtschaftlicher Auszeichnungen, so des BestPersAwards (der führende Preis im Personalmanagement) und des Ludwig-Erhard-Preis-Wettbewerbs (höchster deutscher Unternehmenspreis).

     

    Personal-Toolbox von Prof. Knoblauch

    Seine langjährige Erfahrung und sein umfangreiches Wissen auf diesem Gebiet, hat er in eine handliche „Personal-Toolbox” verpackt, das Ihr Personalwesen radikal revolutioniert. Professor Knoblauch hat ein klares Versprechen: „Sie werden nie wieder C-Mitarbeiter einstellen!” Nach dem Motto: Stellen Sie nicht ein – wählen Sie aus. Sie erhalten eine genaue Anleitung, die den gesamten Einstellungsprozess Schritt für Schritt erläutert. Darüber hinaus erhalten Sie zahlreiche Tipps, wie Sie Ihren nun neu eingestellten, erfolgreichen A-Mitarbeiter langfristig an die Firma binden.

    Lernen Sie die Erfolgsmethoden kennen, mit denen Sie die besten Mitarbeiter finden, motivieren und im Unternehmen halten. Der Preis, den Sie für die Personal-Toolbox bezahlen ist winzig im Vergleich zu den Kosten, die Ihrer Firma für eine personelle Fehlbesetzung entstehen. Sie haben nichts zu verlieren außer der Chance, dass die Besten nicht für Sie sondern für Ihre Konkurrenz arbeiten. Überzeugen Sie sich von der Personal-Toolbox, damit Sie nie wieder C-Mitarbeiter einstellen Ihre Firma durch A-Mitarbeiter zu einem noch erfolgreicheren Spitzenunternehmen wird – hier klicken und sofort profitieren!

    Zeitenwende mit Perspektiven

    Das Motto am UnternehmerTAG 2011

    Bereits zum zwölften Mal führt der UnternehmerTAG Unternehmer und Führungskräfte aller Branchen, hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft sowie regionale und überregionale Medienvertreter zusammen. Auch im Jahr 2011 ist die Donauhalle der Ulm-Messe in Ulm wieder Veranstaltungsort.

    Innovationen nutzen! Chancen erkennen! Zukunft gestalten! Auch in diesem Jahr konnten die Teilnehmer die umfangreichen Möglichkeiten dieser führenden Informations- und Kommunikationsplattform des Mittelstands nutzen und von vielen Kontakten profitieren.

    Im Mittelstand stehen die Zeichen trotz der Katastrophe in Japan auf Aufschwung. Das zeigte sich beim Unternehmertag. Ministerpräsident Mappus sagte, bei der Energiepolitik habe die Sicherheit Vorrang.Das Erdbeben und die drohende Atomkatastrophe in Japan haben auf verstörende Weise die Verwundbarkeit der modernen Welt gezeigt. Das sagte Ministerpräsident Stefan Mappus gestern bei der Eröffnung des Unternehmertags in der Donauhalle. Man könne daher in der Energiepolitik nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Andererseits brauche der Südwesten "ergiebige und bezahlbare" Energiequellen. Bei all dem müsse die Sicherheit der Bürger Vorrang haben.

    Mappus nannte Ulm auf der Dienstleistermesse des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW) ein Paradebeispiel dafür, wie Baden-Württemberg erfolgreich ist. Die Ulmer Wissenschaftsstadt spiele regional eine Schlüsselrolle. Der Raum Donau-Iller sei inzwischen die beste Region im Land mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit.

    Mittelständische Betriebe bildeten die Basis der wirtschaftlichen Stärke des Landes. Entscheidend für die Zukunft werde der Ausbau der Bildung sein. Schon heute habe man die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Mit Blick auf das umstrittene Bahnprojekt S 21 sagte Mappus, andernorts hätten bei einem solchen Infrastrukturvorhaben "die Sektkorken geknallt".

    OB Ivo Gönner sagte mit Blick auf das Motto des Unternehmertags – "Zeitenwende mit Perspektive" -, in Ulm habe vor 25 Jahren mit der Wissenschaftsstadt ein neuer Zeitabschnitt begonnen. Sie sei der Innovationsmotor für die Region. Für den Jahrtausendwechsel sei eine größere Zeitenwende erwartet worden. Seither habe es mit 11. September, Finanzkrise und der Katastrophe in Japan drei erschütternde Ereignisse gegeben, die noch lange nachwirkten. Vor allem der drohende Super-Gau in Japan werde ungeahnte technologische Auswirkungen haben. Es dürfe dabei nicht zu einem Schnellschuss kommen.

    BVMW-Präsident Mario Ohoven berichtete, im Mittelstand stünden alle Zeichen auf Aufschwung. Jedoch fehlten jedem vierten Betrieb die nötigen Fachkräfte. Er kritisierte die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms. Sie sei ein "Blankoscheck für Schuldenmacher" und komme nur den Frankfurter Banken zugute.

    Nach der Eröffnungsveranstaltung waren die Foren des Unternehmertags – im Tagesverlauf 40 an der Zahl – sehr stark gefragt. Als es bei der Profi-Akquise Dr. Langhans darum ging, wie man hypothetische Fragen in Verkaufsgesprächen einsetzt, gab es nur noch Stehplätze. Das galt auch für den Vortrag von Team Schostek zur Nutzung neuer Medien und Internet-Kampagnen: "Alles Facebook oder was?".

    Ein Highlight bot das Gründerinnen-Forum: Neun Frauen stellten unter dem Motto "Dinner for you" ihre Geschäftsideen als Gourmet-Gerichte unter Hauben vor. Der Unternehmertag war in der zwölften Auflage ansonsten erneut eine Plattform für Medien, Agenturen, Messebauer, IT- und Finanzdienstleister. Aber auch SWU, Innovationsregion sowie das Autohaus Held & Ströhle befanden sich unter den 130 Ausstellern. Im Zentrum der Messe standen das Medienhaus SÜDWEST PRESSE und Digitaldruck Braun mit der riesigen Simulation eines Basketballspiels in der neuen Ratiopharm-Arena. Die Veranstalter zählten rund 1000 Teilnehmer: Rekord.

    McKinsey und manager magazin suchen die Führungselite von morgen – Europas größter Wettbewerb für künftige Manager bietet Berufseinsteigern und examensnahen Studenten die Chance, ihre Fähigkeiten vor einer hochkarätigen Jury unter Beweis zu stellen.

    Viele talentierte Berufseinsteiger sehen ihr Können im Konzernalltag nicht ausreichend wahrgenommen. Da hilft der Vergleich mit anderen – und der Blick über Firmengrenzen hinweg. Seit dem Jahr 2000 bietet der Wettbewerb "CEO of the Future" die Chance dazu. Gemeinsam mit namhaften Unternehmen wie Bayer, Credit Suisse, Ergo, Henkel, Metro und Porsche suchen McKinsey, manager magazin und SPIEGEL Online auch in diesem Jahr wieder die Manager der Zukunft.

    Im Fokus stehen Young Professionals mit bis zu vier Jahren Berufserfahrung, aber auch examensnahe Studierende sowie Doktoranden mit viel Praxiserfahrung. Erstmalig können die Teilnehmer im Rahmen des Wettbewerbs auch ein umfassendes Trainingsprogramm absolvieren, das sie fit für künftige Management-Herausforderungen machen soll.

    Die besten Bewerber werden danach zu Auswahlworkshops eingeladen, wo sie sich für die zweite Runde qualifizieren können. Die 20 überzeugendsten Kandidaten erreichen die Endrunde – und dürfen am 5. November in Kitzbühel vor erfahrenen Konzernchefs zeigen, was sie draufhaben. Die drei Besten erhalten Karrierebudgets in Höhe von 7000, 5000 und 3000 Euro sowie ein persönliches Mentoring von einem der hochkarätigen Jurymitglieder.

    Besonderes Augenmerk legen die Partnerunternehmen in diesem Jahr auf die Interessen weiblicher Nachwuchsmanagerinnen. So bietet die neu eingerichtete Auftaktveranstaltung "The Female CEO of the Future" Gelegenheit zur Diskussion mit etablierten weiblichen Führungskräften.

    Informationen zum Wettbewerb finden sich im Netz unter CEO of the future, bei E-fellows oder auf der Facebook-Fanpage von McKinsey.

    SAP EWM (Extended Warehouse Management) bietet flexible automatisierte Unterstützung bei der Abwicklung sämtlicher Warenbewegungen und der Verwaltung von Beständen im Lager. Das System unterstützt den planmäßigen und effizienten Ablauf aller logistischen Prozesse innerhalb unterschiedlicher Lagerorte. Werden die Lagerbestände mit der SAP-Anwendungskomponente Bestandsführung (MM-IM) verwalten, werden Bestände mengen- und wertmäßig in mehreren Lagerorten geführt.

    SAP-EWM bietet die Möglichkeit, gesamte Lagerkomplexe detailliert bis auf Lagerplatzebene im System abzubilden. Sie gewinnen nicht nur einen Überblick über die Gesamtmenge eines Produkts im Lager, sondern Sie können stets genau feststellen, wo sich ein bestimmtes Produkt im Lagerkomplex im Moment befindet. Mit SAP EWM können Sie die Nutzung sämtlicher Lagerplätze und Lagerbewegungen optimieren und Bestände mehrerer Werke in chaotisch geführten Lagern zusammen lagern. Somit bietet EWM die Möglichkeit, sämtliche Prozesse im Lager zu steuern und zu optimieren – eine vollständige Integration in die Bestandsführung und Lieferabwicklung

    Sämtliche Warenbewegungen, die das Lager betreffen, können über SAP-EWM abgewickelt werden. Dazu gehören Wareneingänge, Warenausgänge, Umlagerungen, automatischer Nachschub, Verwaltung von Gefahrstoffen, layout- und prozessorientierte Lagerungssteuerung, effektive Arbeitsvorbereitung über automatische Kommissionierwellenerzeugung, Ressourcenoptimierung über die regelgesteuerte Bündelung von Lageraufgaben oder die Bearbeitung von Bestandsdifferenzen im Lager. EWM optimiert Lagerkapazitäten und Materialflüsse mit Einlagerungs- und Auslagerungsstrategien, die individuell an die jeweiligen Bedürfnisse anpasst werden können – inkl. der Möglichkeit Handling Units zu verwenden.

    SAP-EWM bietet eine Übersicht über alle Warenbewegungen und Lagerbestände. Das System unterstützt bei der Planung von  Arbeitsabläufen, sowie zu überwachen und zu optimieren. Es ermöglicht z.B. eine vorausschauende Lastbetrachtung für die kommenden Tage oder frühzeitiges Eingreifen bei kritischen Lagerabläufen, sodass die Lagerbewegungen termingerecht ausführen werden können. Umfangreiche Monitorfunktionen geben ein aktuelles Bild aller Tätigkeiten im Lager.

    Die Radio-Frequency-Anbindung (RF-Anbindung) zur mobilen Datenerfassung erreicht eine schnelle und fehlerfreie Datenübermittlung. Dabei empfangen die RF-Geräte Daten direkt vom SAP-System und übertragen Daten an das System zurück. Sie können Informationen über Barcodes erfassen und verifizieren. Dadurch gewährleisten Sie einen hohen Qualitätsstandard in Ihrem Lager.

    EWM besitzt außerdem eine Schnittstelle zu Fremdsystemen (Lagersteuerrechnern), sodass automatisierte Einlagerungs- und Auslagerungssysteme oder Gabelstaplerleitsysteme für alle Lagerbewegungen mit der Application-Link-Enabling-Schnittstelle (ALE-Schnittstelle) in das Lagerverwaltungssystem integriert werden können.

    Die Umsetzung dieser Möglichkeiten in Prozessen und Systemen erfordert umfangreiches Know-How. Hierfür greifen viele Unternehmen auf die Hilfe professioneller externer Unterstützung zurück. Auch ein paar von unseren Kunden gehören zu den Management- und IT-Beratungen, die dieses Know-How besitzen. Zusätzliche Kundenanforderungen erfordern weitere Experten mit SAP-EWM Know-How – nutzen Sie die sich bietenden Chancen für Ihre Weiterentwicklung.

    Das Denken in Prozessen ist in vielen modernen, wettbewerbsfähigen Unternehmen bereits zur Normalität geworden. Dennoch haben viele Betriebe noch keine Antwort auf die Frage: "Wie lassen sich Aufbau- und Ablauforganisation optimal unter einen Hut bringen?" Häufig wird ein Prozessmanagementsystem noch als überflüssiges bzw. als ein Instrument des Qualitätswesens angesehen, welches primär der QM-Zertifizierung dient und keinen wirklichen Nutzen für das Unternehmen selbst darstellt.

    In vielen Unternehmen ist hier noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, damit sich Prozessmanagementsysteme auf allen Hierarchiestufen und in allen Bereichen etablieren, um nutzenbringend und ganzheitlich eingesetzt werden zu können. Richtig integriert macht Prozessmanagement nicht nur den beteiligten Mitarbeiter Spaß, sondern es stellt über Kennzahlen (KPI’s) auch ein wesentliches Steuerungs- und Überwachungssystem für das Management dar.

    Effektive, effiziente, robuste und flexible Prozesse sind der Schlüssel für erfolgreiche Prozessmanagementsysteme. Auch wenn die meisten Organisationen verstanden haben, dass es in der heutigen globalen und vernetzten Wirtschaft wichtig ist die Prozesse optimal zu designen, tun sich immer noch viele Unternehmen schwer, diese Strategie konsequent und systematisch umzusetzen.

    Um Veränderungen vollziehen zu können, muss das Prozessverständnis in allen Hierarchieebenen und über Abteilungsgrenzen hinweg, im Unternehmen verankert werden. Ist dieser "Change" geschafft, kann man sich mit systematischem Vorgehen der Prozessverbesserung widmen und die Prozessschnittstellen auf die Bedürfnisse hin ausrichten. Welche Vorgehensweise man für die gewünschte Prozessverbesserung heranzieht, muss wohl überlegt sein. Hierfür stehen verschiedene Konzepte und Methoden zu Verfügung, die von vielen Unternehmen mit Hilfe spezialisierter Beratungen umgesetzt werden.

    Innovative Prozesse und Strukturen sowie zukunftsweisende Informationstechnologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette bilden heute die Grundlage für die Wettbewerbsfähigkeit der meisten Unternehmen. Supply Chain Excellence sichert Wettbewerbsvorteile und die Zukunftsfähigkeit  von Unternehmen in den verschiedensten Branchen. Die Umsetzung erfordert Experten – ein paar von diesen spezialisierten Management- und IT-Beratungen zählen auch zu unseren Kunden. Die Anforderungen für die Mitarbeiter sind extrem hoch und nur wenige sind diesen Herausforderungen gewachsen. Für einen unserer Kunden suchen wir z.B. einen Leiter Produktions- und Logistikmanagement (m/w) – eine Riesenchance, für Personen, die eine echte Herausforderung suchen und unternehmerisch erfolgreich sein wollen.
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    Nach einem Bericht der FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, wird die Bundesrepublik für ausländische Fachkräfte nicht attraktiver. Trotz verbesserter Zuzugsbedingungen zieht es nur selten Hochqualifizierte in ein Unternehmen zwischen Füssen und Flensburg, lautet das Fazit einer Untersuchung der Regierung.

    Deutschland wird für ausländische Fachkräfte trotz erster Erleichterungen nicht attraktiver. Dies zeigt der aktuelle Migrationsbericht der Bundesregierung. So kamen im Jahr 2009 ganze 169 Hochqualifizierte wie Ärzte aus dem außereuropäischen Ausland in die Bundesrepublik – obwohl damals zum Jahresbeginn eigens die Verdienstschwelle für diese international heiß begehrten Fachkräfte auf rund 66.000 Euro im Jahr herabgesetzt worden war. Im Jahr zuvor waren 157 Hochqualifizierte gekommen.

    Auch die Zahl der IT-Experten aus Ländern wie Indien oder China sank nach Regierungsangaben: 2009 kamen 2500 Computerfachkräfte hierher, im Jahr zuvor waren es noch 3900 gewesen. Branchenkenner führen den Rückgang vor allem auf die schwächelnde Konjunktur 2009 zurück. Im vergangenen Boomjahr dürfte die Zahl der Computerzuzügler dagegen wieder gestiegen sein. Aktuell gibt es in der IT-Branche rund 28.000 offene Stellen. "Allerdings haben wir weiterhin einen ungedeckten Mehrbedarf von rund 5000 hoch qualifizierten IT-Fachkräften pro Jahr", sagte Stephan Pfisterer, Arbeitsmarktexperte beim Branchenverband Bitkom.

    Insgesamt ging die Zahl aller Arbeitsmigranten aus sogenannten Drittstaaten – also Ländern außerhalb der Europäischen Union – deutlich zurück. Hierzu zählen neben den IT-Fachkräften auch Saisonarbeiter. So wurden 2009 rund 60.000 Arbeitsgenehmigungen für Drittstaatsangehörige ausgestellt, im Jahr zuvor waren es noch 79.000 gewesen.

    Insgesamt war 2009 wie bereits im Vorjahr die Abwanderung aus Deutschland größer als die Zuwanderung. 2009 betrug der Saldo 12.800 Personen, 2008 hatte er allerdings noch bei 56.000 gelegen. Hauptherkunftsländer waren Polen, Rumänien und die USA. Danach folgt die Türkei, in die aber im vierten Jahr in Folge mehr Menschen abwanderten, als von dort herkamen. Gut ausgebildete junge Türken sehen dort bessere Berufschancen. "Wir müssen den Braindrain stoppen", forderte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU).

    Der deutsche MIttelstand will 2011 wieder einstellen, doch die Suche nach Spezialisten und Fachkräften ist schwierig. Verpasste Umsätze in Milliardenhöhe drohen – so eine dpa Meldung von dieser Woche.

    Die deutschen Mittelständler müssen wegen des Fachkräftemangels jährliche Umsatzeinbußen von rund 30 Milliarden Euro verkraften. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen und Bayern. Dies geht aus einer jetzt veröffentlichten Hochrechnung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Drei Viertel der Unternehmer (73 Prozent) fällt es demnach "eher" oder "sehr schwer", ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden.
    Gute Geschäftslage im Mittelstand

    Ihre aktuelle Geschäftslage nennen 92 Prozent der Chefs "gut" oder "eher gut" – ein solcher Wert wurde nicht einmal im Boom-Jahr 2007 gemessen. Zudem erwartet mehr als die Hälfte der Mittelständler eine weitere Verbesserung ihrer Geschäftslage, dies sind deutlich mehr als vor einem halben Jahr.
    Jedes vierte Unternehmen will mehr Personal

    Auf den Arbeitsmarkt dürfte sich das positiv auswirken: Mehr als jedes vierte Unternehmen will zusätzliche Mitarbeiter einstellen, zwei von drei Unternehmern rechnen aber mit wachsenden Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Top-Personal. Einen Stellenabbau plant lediglich jeder 17. Mittelständler (Tipps für die Suche nach Fachpersonal haben wir Ihnen hier zusammengestellt).
    Sorgen um Rohstoffe und Energie

    Die größten Sorgen machen sich die Chefs über steigende Rohstoffpreise (66 Prozent), steigende Energiepreise (64), die Staatsverschuldung (55) und die Konjunktur (52).

    Für das Mittelstandsbarometer befragte Ernst & Young 3000 Firmen mit 30 bis 2000 Mitarbeitern. Rund 80 Prozent der Firmen haben ihren Sitz in Westdeutschland, die Hälfte liegt mit ihrem Jahresumsatz zwischen 30 und 100 Millionen Euro. Zum Dienstleistungssektor gehören 45 Prozent der Unternehmen, 13 Prozent zur Industrie. Die Ergebnisse der Befragung sind repräsentativ.

    Soweit die dpa-Meldung – suchen Sie professionelle Unterstützung bei der Suche nach Spezialisten und Führungskräften, dann Sie bei uns genau richtig. Wir helfen Ihnen die richtigen Mitarbeiter zu finden. Rufen Sie an unter 07051 / 790286 oder schicken Sie gleich Ihr Anforderungsprofil per email direkt an job@hm-personal.de